Blackroll die richtige finden

Unsere Faszien durchziehen den gesamten Körper, schmiegen sich an jeden Muskel und doch wurden sie bisher in der Medizin und im Sport nur mangelhaft beachtet. Dies führte sogar so weit, dass die Faszie bei Operationen sogar ganz einfach entfernt wurde. Über neue wissenschaftliche Studien ist es nun gelungen, die wichtige Funktion der Faszien immer weiter zu erforschen, die man für die eigenen Ziele einsetzen kann. Besonders interessant ist dabei der Einfluss auf die Beweglichkeit und die Leistungsfähigkeit der Muskulatur, die jeder mit einer Faszienrolle(Blackroll) ganz gezielt beeinflussen kann.

Was ist eine Blackroll überhaupt?

Unter einer Blackroll versteht man ein rollbares Sportgerät aus Styropor, welches dafür eingesetzt wird, um die Faszien wieder zu lockern. Dafür gibt es eine große Zahl an unterschiedlichen Übungen, bei denen die Rolle mithilfe des eigenen Körpergewichts die betroffenen Muskeln gezielt massiert. Dank der äußerst flexiblen Einsatzmöglichkeiten kann damit zum Beispiel auch gezielt auf eine Problemzone eingegangen werden, die zum Beispiel im Alltag oder beim Sport für regelmäßige Schmerzen sorgt. Zugleich können die Übungen durch kleinere Modifikationen angepasst werden, um auf jedem Level Fortschritte zu machen. Bereits wenige Jahre nach der Markteinführung hat sich die Blackroll sowohl in Fitnessstudios, wie auch in verschiedenen medizinischen Bereichen durchgesetzt und somit einen maßgeblichen Teil dazu beigetragen, dass die Faszien des Körpers inzwischen in einem ganz anderen Licht gesehen werden. Gerade den Beitrag zur aktuellen Forschung, der einen großen Stein ins Rollen bringen konnte, rechnen Wissenschaftler der Blackroll und ihren verschiedenen Abwandlungen inzwischen hoch an.

Warum ist die Blackroll hilfreich?

Erst einmal muss man erkennen, dass es in der heutigen Zeit eben viele Menschen gibt, die sich den ganzen Tag über nur wenig bewegen. Egal ob im Büro, im Auto oder zuhause, die meiste Zeit verbringen wir inzwischen in einer sitzenden Haltung. Da wir so unseren Körper nicht mehr wie zu früheren Zeiten nutzen, führt dies ganz automatisch dazu, dass die Faszien schnell verkleben können. Dies lässt sich gut in schmerzenden Stellen erkennen, die häufig etwas verhärtet sind und daher die Bewegungsfreiheit einschränken. Auf Dauer kann dies auch auf die darunter liegenden Muskelfasern auswirken, was dann zu einer schlechten und unausgeglichenen Haltung führen kann. Bei der Anwendung von Produkten wie der Blackroll Orange wird nun ganz gezielt daran gearbeitet, wieder mehr Nährstoffe in die betroffenen Regionen zu bringen. Dies geschieht durch den ausgeübten Druck, der schließlich dazu führt, dass mehr Blut in diese Bereiche fließen kann. Damit wird die dauerhafte Verkürzung des Muskels verhindert, was für die positiven Effekte sorgt.

Für wen ist die Blackroll geeignet?

Zu Beginn war die Blackroll vor allem bei den Leistungssportlern ein beliebtes Mittel, um die eigenen Leistungen weiter zu verbessern. Zum einen liegt dies an der regenerativen Wirkung der Faszienmassage, die dafür sorgt, dass die Muskulatur schnell mit neuen Nährstoffen versorgt werden kann. Auf der anderen Seite sind für viele Sportarten flexible Muskeln notwendig, die schnelle und spritzige Bewegungen möglich machen. Da durch die Massage mit der Blackroll auch die Dehnfähigkeit der Muskeln verbessert wird, führt dies ganz automatisch zu einem verringerten Verletzungsrisiko, welches vielen Menschen natürlich ebenfalls sehr wichtig ist. Neben den klassischen Leistungssportlern ist die Blackroll nun aber auch in vielen anderen Bereichen weit verbreitet, sodass man die Effekte für sich nutzen kann. Dies betrifft zum Beispiel gesundheitsbewusste Menschen, die viel Wert darauf legen, dass der eigene Körper dauerhaft gut in Form ist. Denn nicht nur die Leistung im Sport lässt sich verbessern, auch im Alltag wirkt eine bessere Beweglichkeit oft Wunder, da wir sie für viele Bewegungen dringend benötigen. Besonders interessant wird dies auch im Hinblick auf das Alter, wo es nach wie vor von Bedeutung ist, so lange wie möglich selbstständig zu bleiben, um nicht auf die Hilfe von anderen angewiesen zu sein.

Welche Blackroll ist nun die richtige?

Tatsächlich gibt es inzwischen viele unterschiedliche Produkte auf dem Markt, die sich alle dazu eignen, um gezielt an den eigenen Faszien zu arbeiten. Die klassische Blackroll in verschiedenen Härtegraden stellt hierbei nach wie vor die Basis dar. Wer sich erst einmal grob mit diesem Thema vertraut machen möchte, der kann mit einem guten Gewissen zu dieser Version greifen, mit deren Hilfe viele große Muskelpartien massiert werden können. Nun gibt es verschiedene Produkte, die dem Anwender die Chance bieten, ganz gezielt auf eine Problemzone, wie zum Beispiel den Rücken, einzugehen. Dazu zählt zum Beispiel der Blackroll Duoball, welcher durch seine mittige Aussparung dafür sorgt, dass die Dornfortsätze an den Wirbelkörpern nicht auf der Rolle aufliegen, wodurch unangenehme Druckstellen verhindert werden. Zugleich gibt es den einfachen Ball, der die Chance bietet, einzelnen Muskelsträngen ganz gezielt zu folgen, um sie auf der ganzen Länge bearbeiten zu können. Je nach dem, auf welcher Stelle nun der persönliche Fokus liegt, kann entsprechend mit den Produkten reagiert werden.

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