Faszienmassage – Techniken und Anwendungsbereiche

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Um eine beweglichere und leistungsstärkere Muskulatur zu erreichen, ist die Faszienmassage ein adäquates Mittel. Bereits seit vielen Jahrhunderten ist bekannt, dass selbst eine normale Massage den Muskeln guttut, was sich nun dank der Erfindung der Blackroll bequem von zuhause aus durchführen lässt. Bei der Massage selbst wird sehr viel mit Druck gearbeitet. Was ganz einfach den Grund hat, dass sich so die Durchblutung entlang der Faszie gezielt erhöhen lässt. Da nun neues Blut in die bearbeiteten Stellen fließen kann, trägt dieses ganz automatisch auch mehr Nährstoffe in sich. Dies führt dazu, dass das Gewebe nun deutlich besser regenerieren kann, was schließlich zu weiteren Vorteilen in diverser Hinsicht führt.

Die verschiedenen Techniken

Auf der anderen Seite kommt es bei der Faszienmassage auch auf die richtige Technik an. Es gibt diverse Übungen, mit denen es möglich ist, jede denkbare Muskelgruppe gezielt anzusprechen. Besonders sinnvoll ist die Massage der Faszien am Rücken. Da hier viele Menschen in regelmäßigen Abständen über Probleme und Verspannungen zu klagen haben. Es ist aber auch möglich, die Faszienmassage im Nacken oder aber an anderen Stellen durchzuführen, wo die individuellen Probleme vorhanden sind.

Wie gehe ich mit Schmerzen um?

Die meisten Übungen mit der Blackroll werden zu Beginn erst einmal ein leicht unangenehmes Gefühl nach sich ziehen. Dies ist an und für sich aber noch kein Grund zur Beunruhigung, denn es weist lediglich darauf hin, dass im jeweiligen Bereich tatsächlich eine Verspannung vorliegt. Solange die Schmerzen nicht zu stark werden kann der Druck daher weiter auf dieser Stelle belassen werden. Spätestens nach der dritten oder vierten Einheit lässt dieses schmerzende Gefühl aber nach, da die Faszien wieder besser regeneriert sind. Wird die Faszienmassage nun aber über längere Zeit nicht mehr durchgeführt, so sorgen unsere typischen Bewegungsmuster im Alltag wieder dafür, dass sich eine sehr ähnliche Verspannung bildet. Um nachhaltige Erfolge erzielen zu können, ist es daher von Beginn an besser, regelmäßig an den betroffenen Stellen zu arbeiten.

Die Faszienmassage Schulter

Ein weiterer zentraler Aspekt ist hier die Faszienmassage Schulter, da dort gerade Sportler immer wieder an Problemen zu leiden haben. Dies liegt häufig daran, dass der vordere Teil der Schulter sehr viel intensiver trainiert wird, als dies mit der hinteren Region der Fall ist. Damit der Kopf des Oberarmknochens nun nicht an das Schulterdach stößt und dabei starke Schmerzen verursacht. Wirken Sie rechtzeitig mit einer Massage unter der Zuhilfenahme der Blackroll dagegen. Da das lernen einer Faszienmassage zudem relativ einfach ist, hat jeder zuhause die Möglichkeit, dem Körper etwas Gutes zu tun.

So wie als Beispiel wir bereits die Schulter angeführt haben gibt es auch die Möglichkeit fast alle anderen Faszien an unserem Körper wieder in Schuss zu bringen. Dazu gibt es spezielle Abwandlungen der Blackroll, wie zum Beispiel der Faszienball. Mit diesem Ball den es in verschiedenen Größen gibt, kommt man auch sehr gut in schmale Körperregionen, wie am Unterarm oder an die Fußsohle um dort die Faszien wieder geschmeidig zu machen.

Ein weiteres Spezialmassagegerät ist der Duoball, dieser wurde entwickelt um die Faszien die rechts und links von der Wirbelsäule liegen massieren zu können. Diese Duoball hat vielen Leuten mit Rückenschmerzen schon geholfen. Durch die besondere Form massiert dieser Ball gleichzeitig rechts und links von der Wirbelsäule. Und macht die Faszien wieder weich und geschmeidig damit Sie Ihre Rückenschmerzen los werden.

Durch gezielte Faszienmassagen werden sie Ihr Fasziengewebe elastisch halten und eine sogenannte Verfilzung findet nicht statt. Ihr Körper wird es Ihnen danken und Sie werden spüren wie Sie mehr Kraft und Beweglichkeit bekommen.

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