Yoga Teppich – Dazu ist er nützlich

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Yoga selbst ist eine Aktivität, welche schon auf eine lange Tradition blicken kann. In früheren Zeiten war dabei keine Matte aus Kautschuk vorhanden, auf der die Übungen ausgeführt werden konnten. Der Yoga Teppich ist daher keineswegs nur ein Relikt aus vergangenen Tagen. Er kann dazu beitragen, die Konzentration weiter zu steigern und dabei selbst eine noch komfortablere Seite des Sports zu erleben.

Der traditionelle Yoga Teppich

In der Praxis kann der Yoga Teppich auf ganz unterschiedlichen Wegen eingesetzt werden. Zum einen dient er einzeln als Ersatz für die heutige Matte und federt so die verschiedenen Bewegungen ab. Wie beim Yoga Kissen sollte dabei auf den richtigen Härtegrad geachtet werden, denn ein gewisser Widerstand muss die Unterlage leisten. Der Teppich ist in der Folge ähnlich leicht wie eine Yoga Matte und lässt sich aus diesem Grund leicht von A nach B transportieren. Zugleich ist es eben möglich, auf verschiedene Materialien zu setzen, um der eigenen Empfindsamkeit einen Gefallen zu tun. Im traditionellen Stil wird der Yoga Teppich im Übrigen nach wie vor von Hand gefertigt, um so eine noch größere Qualität ausnutzen zu können.

Unterlage auf natürlicher Basis

Andererseits muss der Teppich selbst nicht immer als einzige Unterlage im Yoga verwendet werden. Zugleich wäre es möglich, ihn zusätzlich zu einer Matte zu nutzen, um deren Polsterung zu erhöhen. Wer im Knie- oder Lotussitz Schmerzen an den aufliegenden Flächen verspürt, kann damit geschickt Abhilfe schaffen. Zu den großen Vorteilen gesellt sich dann noch die angenehme Haptik, denn traditionelle Teppiche für diesen Bereich werden ausschließlich aus natürlichen Materialien und mit großer Sorgfalt gefertigt. Auch der Geruch von Gummi, den viele Sportler bei kostengünstigen Matten immer wieder zu beklagen haben, tritt in diesem Fall erst gar nicht zutage. Damit wird der Teppich nicht nur zu einem echten Hingucker, sondern kann auch die Konzentration für den Sport erhöhen.

Argumente für einen Yoga Teppich

Wohl das einfachste Argument und für jeden leicht verständlich, vor 50 Jahren gab es sicher keine Yogamatten aus Kunststoffen oder Kautschuk. Es war selbstverständlich für alle Yoga praktizierenden Menschen, dass sie ihre stehenden Übungen komplett ohne Unterlagen machten und die sitzenden mit einem Yoga Teppich.

Haben Sie schon eine Yogamatte aus Kunststoff, dann erinnern Sie sich vermutlich genau an den unwahrscheinlich sympathischen Geruch der ihnen entgegen strömte als sie ihr gutes Stück auspackten. Genau wenn sie an diesen Moment denken, sollte Ihnen klar sein warum ein Yoga Teppich, immer einem Plastikprodukt vorzuziehen ist.

Der Wohlfühlmoment auf einer Schaf-oder Baumwollunterlage ist mit Sicherheit auch für sie um einiges höher. Dazu kommt, dass bei anstrengenden Übungen man leicht ins Schwitzen kommen kann und ein natürlicher Teppich diese Flüssigkeiten ohne Probleme in sich aufnimmt. Und sollte das gute Teil doch einmal so verschwitzt sein, dass man das Bedürfnis hat es zu reinigen. Dann ist das kein Problem, denn es können fast alle angebotenen Yogateppiche mit einer Waschmaschine gewaschen werden. Dazu kommt einfach auch der Umweltaspekt, den man nicht außer Acht lassen sollte.

Geld sparen durch einen Yoga Teppich

Hört sich erst einmal sonderbar an, macht aber bei genauerem hinschauen schon Sinn. Die Preise von guten Yogamatten werden immer höher und wenn sie einmal verschmutzt sind, ist es fast unmöglich sie noch einmal zu reinigen. Der Preis eines einfachen Yoga Teppichs ist nur unwesentlich höher und durch die Möglichkeit ihn selbst zu waschen ist er sehr lange haltbar.

Inzwischen kommen auch immer mehr Yoga Handtücher in Mode. Solche Yoga Handtücher werden auf die normalen Yogamatten gelegt, um diese vor Verschmutzung und Schweiß zu schützen. Hier kommt aber wieder der Umweltaspekt zum Tragen, oft bestehen diese Yoga Handtücher aus Mikrofasern und haben Antirutsch Noppen.

Wie jeder weiß sind Mikrofasern synthetische Fasern, sie werden aus Erdöl und Chemikalien hergestellt und bestehen am Beispiel der Yoga Handtücher aus Polyester oder Polyamid. Diese beiden Fasern können nicht biologisch abgebaut werden, und es ist auch nicht möglich sie zu recyceln. Dazu kommt noch, dass man ein Handtuch nach dem Gebrauch aus hygienischen Gründen waschen möchte.

Ein kleines Rechenbeispiel dazu, sie machen jeden Tag eine ausgedehnte Yogasitzung. D. h. sie benötigen mindestens 3-4 dieser synthetischen Yoga Handtücher um immer eines nutzen zu können. Sollten Sie aber nicht mindestens zweimal in der Woche ihrer Handtücher waschen, benötigen Sie noch einige mehr. Alleine für diesen Geldeinsatz um diese Yoga Handtücher zu besitzen, können Sie 2-3 Yoga Teppiche kaufen. Nun verstehen Sie sicher auch unseren Vorbehalt gegenüber diesem Produkt.

Weitere Vorzüge eines Yoga Teppich

In vielen Fitnessstudios gibt es Yogakurse, bei denen auf Leihmatten die Übungen durchgeführt werden. Da Menschen aber selbst beim Yoga immer wieder schwitzen, sind diese nicht unbedingt als hygienisch einzustufen. Der eigene Yoga Teppich kann so als Auflage dienen, um sich vor den auf der Matte befindlichen Keimen zu schützen. Damit wird schnell Abhilfe geschaffen, ohne dass hierfür eine besonders hohe Summe investiert werden müsste. Da man bei vielen Yogaübungen auch leicht ins Schwitzen gerät und ein Wegrutschen auf einer Yogamatte nicht unwahrscheinlich ist, wirkt diesem der Yoga Teppich wirkungsvoll entgegen.

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